Literatur

Man liest jeden Tag so viel, da liegt es eigentlich auf der Hand, auch einmal ein wenig Kritik an so manchem dieser Texte zu üben. Ich weiß, viele werden sagen, da sollten wir zuerst einmal bei uns selbst anfangen, aber über sich selbst Kritik zu üben macht nun einmal keinen Spaß und wird meistens auch unfair, weil es ein wenig wie Eigenlob wirkt, zumindest dann, wenn diese Eigenkritik gut ausfällt.

Keine Angst, wir wollen Herrn Reich-Ranicki keine Konkurrenz machen, dafür sind wir einige Nummern zu klein und mit zu wenig Wissen über die Grundsätze von Qualität oder Nichtqualität in Sachen Literatur ausgestattet. Er hat ja seinerseits Ende 2008 bei einer Preisverleihung selbst für einiges Aufsehen gesorgt, nur weil er einen Preis nicht annehmen wollte.

Recht hat er, denn diese aufgeblähten Preisverleihungen kommen mir schon lange vor, wie pompöse Hohlkörper - Veranstaltungen. Aufwändige Fassade und nichts dahinter, wie so oft heute. Diese Galaveranstaltungen halte ich für die reinste Selbstbeweihräucherung und für Auswüchse des noblen Getues ohne wirklich fundamentalen Hintergrund. Nobles Gehabe können wir ohnehin nicht leiden, wie Sie vielleicht auch schon aus einigen unserer Texte heraus lesen konnten.

Doch damit genug als Vorbemerkung. Hier erwarten Sie bald unsere Kritiken in Sachen Literatur, natürlich beurteilt aus dem altbekannten Lappenkeuler - Blickwinkel.