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Herr Bernhard Molek schrieb:
„Gute Nacht! Ich bin wo kein Staubsauger! Man braucht keinen? Dann klingelte früher schon das Telefon und ich sollte kommen. Ich war der erste bei uns im Dorf, der einen Staubsauger hatte. Und wenn wo Dreck war, sollte ich kommen. Manchen Groschen damit dazu verdient. Heut hat jeder einen Staubsauger. So ändern sich wo die Zeiten. Kein wo hat dann und so. Ich weiss nicht sind heut die Zeiten besser oder wars früher? Ich meine früher war besser. Oder nicht? Ganz bestimmt! Früher gabs ja auch vorwiegend noch richtige Menschen. Heute alles besoffene Arschlöcher! Besoffene Arschlöcher, Drogensüchtige, Krawallos, Fremdosanen, affenartige Gestalten und so was. Nicht mehr schön! Die Welt geht unter. Oder eigentlich ist sie schon untergegangen. Wir quälen uns wo nur noch mit den Resten herum, die wo was übrig geblieben sind. Alles nicht mehr schön!“
Frau Elke Bornscheppel schrieb:
„Hallo. Die biologische Verunglimpfung der ganzen Welt kann nicht mehr eingedämmt werden. Gehen Sie in Staaten, wo es gar keine Umweltauflagen gibt, da lebt man besser! Sie werden es zunächst nicht glauben, weil man davon ausgeht, dass Umweltauflagen uns allen nützen, doch das Gegenteil ist der Fall. Diese Berge von Auflagen machen ein einfaches und gutes Leben völlig unmöglich, sofern man sie beachten will. Als Mensch muss ich mein eigenes Leben im Auge behalten und nicht das, von irgendwelchen Würmer, Piepmätzen, Feldhamstern, nervigen Insekten oder sonstigen Nervensägen. Nein! Der Mensch muss das Maß aller Dinge sein, so wie es früher mal war! Nur bevor man das hier im Lande begreift, hat man längst den Anschluss verloren und sich selbst ins Aus katapultiert. Die Industrie bricht zusammen oder wandert ab, sofern sie überhaupt noch überleben will. Umweltpolitik macht das Land kaputt, macht das Volk kaputt, macht das Leben kaputt! Kein Mensch wurde dazu geboren, die egoistischen Bedürfnisse von Grünvögeln und ähnlichen zu bedienen, die sich damit selbst nur in ein gutes Licht tauchen wollen.“
Herr Peter Gornissen schrieb:
„Guten abend. Man hat Veranstaltungen im Ort und lautstarke Events, die den Anwohnern die Nerven zersägen. Das gehört endlich verboten. Orte sind Wohnorte und keine Lärmorte. Politiker tun sich stets mit Geschwafel über Verkehrslärm wichtig, den man eindämmen soll, doch dieser Krach der Veranstaltungen und der Saufgelage ist tausend mal schlimmer, doch dagegen unternimmt man nichts. Man sollte Veranstaltungen aller Art auf spezielle Plätze außerhalb der Wohnorte verlegen. Damit hätten die Fans solcher Events weiterhin ihre Möglichkeiten und die Bewohner der Orte endlich ihre wohlverdiente Ruhe. Die Bewohner sind wichtiger, als solche Massenaufläufe, denn die Bewohner sind es, die über ihre Steuern die Orte am Leben erhalten!“
Frau Cornelia Hauptmann schrieb:
„Hallo. Früher hatten wir hier einen schönen Springbrunnen. Jawohl! Man konnte sich im Sommer hinsetzen und die belebende Erfrischung genießen. Jawohl! Doch alles das, kann man heute nicht mehr. Jawohl! Die Innenstadt wurde vor drei Jahren neu gestaltet und da hat man barbarisch den schönen alten Brunnen zerstört und den Schutt weggeworfen. Jawohl! Keinen neuen Brunnen gebaut, obwohl damals der Bürgermeister versprochen hat, dass ein neuer, viel schönerer Brunnen käme. Jawohl! Als alles Alte weg war, hieß es, es sei kein Geld mehr da für einen neuen Brunnen, weil alles so teuer geworden wäre. Jawohl! Da hätte man lieber das Alte lassen sollen und die blöde Neugestaltung ganz sein gelassen. Das ist doch alles nur neumodischer Mist ohne jeden Charakter und erfrischen kann man sich da auch nicht mehr. Jawohl!“
Herr Daniel Ottmers schrieb:
„Wir sind wieder mal die Blöden! Wir sind ja immer die Blöden. Mach dies und mach das! Zahl dafür und zahl hierfür! Alle plündern dein Konto, der Einzige, der am Schluss nichts davon hat, das bist du selber. Vor 30 Jahren habe ich 40 % weniger verdient, kam aber 20 mal besser über die Runden, als heute. Die Reichen stopfen sich die Taschen voll, obwohl sie nur den ganzen Tag lang den Bürosessel voll furzen, anstatt richtig zu arbeiten. Und wir armen Würstchen sollen noch Überstunden schieben bis man umfällt und am Ende haben wir trotzdem noch weniger oder gar kein Geld mehr übrig. Alles nur, damit die Reichen dadurch noch mehr verdienen. Ich bin kein Marxist oder so eine linke Bazille, nicht dass ihr da was glaubt, aber so geht es nun wirklich nicht mehr weiter.“
Herr Dr. Dellwander schrieb:
„Guten Tag. Man muss einmal gründlich mit dem Irrglauben aufräumen, dass es in der Natur gerecht zugehen würde. Gerechtigkeit oder geglaubte Gerechtigkeit gibt es in der Natur überhaupt gar nicht. Hat es auch nie gegeben. Wer sich nach einem wohlwollenden Ausgleich sehnt, der wird von der Natur ebenso enttäuscht. Gibt es nicht und hat es nie gegeben. Wer dumm und stabil ist, hat eindeutig langfristig die besseren Chancen fort zu bestehen, als intelligente und grazilere Wesen. So setzt sich leider auch unter den Menschen immer mehr die Dummheit wieder durch. Wasserköpfe und Schwachsinnige, unterbelichtete Gestalten und geistig defekte Kreaturen vermehren sich erheblich mehr, als hochintelligente Wesen, diese werden immer mehr zurück gedrängt. Es ist ein Trauerspiel und ich befürchte, dass die Welt daran zugrunde gehen wird.“
Herr Alfons Herlin schrieb:
„Tag beisammen! Sie sind Lappenkeuler, ich nicht. Was Sie alles erlebt haben und noch erleben, das werde ich nie erleben. Dafür geht es in meinem Leben viel zu steif und geordnet zu. Ich habe mir das nicht ausgesucht, es ergab sich so und keiner kommt aus seiner Haut heraus. Ich weiß nicht, ob Sie verstehen, was ich meine. Ich sag mal so einige Kennzeichen meines Lebens. Ich wohne in einer saumäßig tristen Einfamilienhaussiedlung, Langeweile pur, mittlerweile eher etwas verkommen durch Asylanten, Afrikaner und zwielichtige Gestalten, die man dort angesiedelt hat. Kreischende Kinder, Dreck wohin man blickt, na ja das voll Asi - Programm eben, Sie kennen das sicher auch. Schön ist anders. Ich könnte ja wegziehen, doch dafür bin ich zu bequem, zu träge, traue mich nicht, weil eigenes Haus und da lebe ich seit 50 Jahren, soll ich wegen dem ganzen Pack wegziehen? Da sollen die doch wegziehen, denn die gehören da nicht hin. Aber die kriegst du nie mehr weg. Im Gegenteil, die vermehren sich wie die sprichwörtlichen Ratten und wo einer von denen ist, wirkt das wie ein Magnet, der ständig weitere von diesen Karumbasten anzieht. Ansonsten, ich habe keine gehobenen Ansprüche, leiste mir aber ein ordentliches Auto von BMW, mein Haus ist kein Luxustempel, so normal halt. Meine Frau hat mich schon vor 4 Jahren verlassen, weil ich zu wenig mit ihr in der Welt herumgereist bin. Ich hasse Reisen! Dann verherrlichte die noch Tiere, insbesondere Hunde, wovon sie gleich 3 Stück einquartieren wollte. Da wirst du doch verrückt in der eigenen Bude! Ich hasse keineswegs Tiere, will sie aber nicht im Haus haben. Und dann pro Monat 200 Euro Futterkosten nur für die Köter. Wer sollte es bezahlen? Natürlich ich. Nein, nein, ohne mich! Da war sie sauer und ist abgehauen. Na ja, war auch irgendwie besser so, die war ohnehin irgendwie komisch drauf. Alleine leben ist zwar auch nicht ideal, aber bevor ich mit so einer Tiernärrin weiter lebe, war es schon gar nicht wirklich so schlecht, dass sie gegangen ist. Ich esse keine aufwändigen Menüs, damit Sie das auch noch wissen. Fritten mit viel Mayo, Würstchen mit viel Senf obendrauf und etwas Salat dazu, das ist mein Lieblingsmenü. Ich schaue nur wenig Fernsehen, weil den ganzen Mist von heute kannst du dir doch nicht mehr freiwillig angucken. Da verblödet man ja. Nun ja, Sex und so ist ja immer schön, aber da gibts hier in der Nachbarschaft ein Mädel, die kommt für 30 Euro ab und zu mal vorbei und dann gehts rund. Warum auch nicht? Die ist da ganz gut drauf und kann nicht genug kriegen. Aber man muss ja haushalten, mit dem Geld und den eigenen Kräften, versteht ihr? Ansonsten mein Hobby ist wandern, vor allem an der Mosel oder am Rhein. Davon kann ich gar nicht genug kriegen. Da vergesse ich regelmäßig die Zeit. Es ist mir schon passiert, dass ich total vergessen hatte, dass ich mein Auto an einem Ausgangsparkplatz abgestellt hatte, der am Ende der Wanderung 40 km weit zurück lag und ich dann völlig fertig den ganzen Weg wieder zurück laufen musste. Hat aber nicht geklappt. Unterwegs war ich so kaputt, dass ich nach 10 km Rückweg in einem Hotel übernachtet habe und den Rest am nächsten Tag zum Auto zurück gewandert bin. Alte Fabriken und so was gibts hier nicht, wo man Abenteuer – Erkundungen machen könnte. Hier wurde alles Alte abgerissen. Ohne die genannten Wandertouren würde ich hier im Wohnviertel vor Langeweile und Tristesse sterben. Wie ihr seht, ich bin kein Lappenkeuler und in diesem Leben werde ich wohl auch keiner mehr. Eigentlich schade, nicht wahr?“
Herr Roland Falstaff schrieb:
„Hallohallo! Geschriebene Briefe mit Papier das macht wohl heute kaum noch einer. Das ist doch schade. Immer nur email und so was und wenn mal kein Strom da ist, geht gar nichts mehr. Dann schauen alle blöd aus der Wäsche. Man sollte mal einen Verband gründen, der sich dafür einsetzt, dass wieder mehr richtige Briefe auf Papier geschrieben werden.“
Frau Margitt Peschel schrieb:
„Guten Morgen. Es gibt zu viel Natur, die keinem nützt. Beispielsweise sollte man Tauben ganz abschaffen und ausrotten. Ebenso muss man alles daran setzen, dass Wölfe sich nicht wieder etablieren. Sie waren weg und das war gut so, es hatte nur Vorteile. Sieht man ja jetzt täglich. Auch komischen asiatischen Wespen sollte man mit einem Haufen Chemie zu Leibe rücken, dann wird man die auch wieder los. Grünes Gefasel bringt uns da nicht weiter und trägt nur zum Untergang der Welt bei.“
Herr Friedrich Schoijken schrieb:
„Mal hallo. Man nannte ich oder eigentlich alle sollen hier was schreiben. Überhaupt in alles Leserbriefforen soll man was schreiben. Überall auf der Welt und ganz besonders hier. Kriegt man hier auch Tipps, wenn man was fragt? Ich weiss es ja nicht, weil ich noch nie was geschrieben oder gefragt habe in diesem Ding hier. Also bei meiner Textverarbeitung will ich oben die Kästchen wo die Schriftart und die Größe und so was steht blau haben. Die sind bei mir immer schwarz und das will ich nicht, ich will die blau haben. Wie geht das? Oder geht das gar nicht? Andere Frage. Gibt es im Internet ein Forum, wo man kostenlos Frauen kennen lernen kann? Hier so als zukünftige Partnerin oder so? Geht das? Ich hab da bislang immer nur solche Partnervermittlungsinstitute gefunden, die gleich Berge von Geld haben wollen und am Ende kriegst du nur so komische Schrauben angeboten, die gar nicht zu dir passen. Die eine sah aus wie ein Elefant, die andere wie ein Pudel, die dritte wollte, dass ich ihr den Urlaub in Spanien bezahle. Die eine meinte, ich sollte aussehen wie Schwarzenegger aber dann mit dem Wesen von Mister Bean. Alles so komische Sachen und am Ende hast du einen Zoo in Spanien oder so was, anstatt eine Frau. Die sind doch alle verrückt! Aber hier hab ich auch keine Frauen gefunden, die so was wie mich suchen. Könnte ja sein. Aber scheint doch nicht so zu sein. Die Sache war schon immer schwierig.“
Frau Petra Bannert schrieb:
„Hallo. Bei uns in der Familie war es früher üblich, dass wir alle täglich diverse Gebetbücher, die Bibel und ähnliches durchgelesen haben. Das ging automatisch, weil es schon immer so war. Das ging so weit, bis wir alle Inhalte schon auswendig kannten. Es hatte bei uns damals nichts mit religiösem Fanatismus zu tun, es war einfach so, weil es, wie gesagt, schon immer so war. Darüber wurde nicht nachgedacht, es wurde einfach gemacht. Heute würde man ausgelacht und es kann sich keiner so recht vorstellen. Damals waren wir mit dieser Sitte jedoch nicht alleine. Die meisten Nachbarn taten ähnliches. Manche mehr, manche etwas weniger, aber sie taten es, weil es immer alle taten. Die schwierigste Frage, die man deswegen zu hören kriegt ist oft die, ob uns das denn irgendwie weitergebracht hätte. Wie soll man das beantworten? Manche würden behaupten, dass man dadurch das Rüstzeug zum guten Menschen bekommen hätte. War aber nicht so, würde ich zumindest für meine Person mal sagen. Die anderen, die ich kannte, wurden dadurch auch keine besseren Menschen. Manche waren gut, manche waren schlecht, die meisten irgendwo dazwischen, mittelmäßig halt. Genau wie im Rest der Bevölkerung auch. Einer von denen ist später sogar Pastor geworden, dafür wurde jedoch ein anderer sogar zum Mörder. Die Heike von nebenan wurde zur bestbezahlten Prostituierten der Stadt, die Waltraud vom anderen Ende der Straße verarmte und landete in der Gosse, die Lisa hat ein eigenes Blumengeschäft eröffnet. Von allem etwas, trotz oder weil die immer die Gebetbücher gelesen haben. Man kann das ja in jede Richtung auslegen, wenn man will. Die meisten, so auch ich, haben im Laufe der Zeit mit dieser täglichen Tradition gebrochen oder sie eher im Alltagswust regelrecht vergessen. Viele haben die Gebetbücher später sogar im Altpapier entsorgt, das habe ich nicht gemacht. Sie liegen noch gesammelt in einem alten Schrank auf dem Dachboden und haben eine dicke Staubschicht angesetzt, die von jahrzehntelanger Nichtnutzung zeugt. Bin ich deshalb heute ein schlechterer Mensch, als damals? Ich glaube nicht.“
Herr Herbert Tammerbusch schrieb:
„Grüße an alle! Ich bin kein Technikfreak, das nicht. Was ich mal wissen will, kann man mit WLAN auch fernsehen? So im richtigen Fernseher meine ich, nicht im Computer. Meine Satellitenanlage ist nämlich kaputt und der Elektriker kann die nicht mehr reparieren, weil die 20 Jahre alt ist. Der sagt, man muss die dann ganz neu machen und das kostet dann 1600 bis 2800 Euro. Ich kann das ja nicht selbst machen. Was meint ihr, was dabei raus käme? Dann würde der Fernseher zur Kaffeemaschine oder so was. Ich habe am Computer aber WLAN. Und Frau Glebisch hat gesagt, mit dem WLAN kann man auch fersehen am richtigen Fernseher. Dann bräuchte ich ja gar keine neue Satellitenanlage und könnte wieder fernsehen. Wie geht das? Schreibt mal was.“
Herr Igor Merudjak schrieb:
„Das Systemm ist scheisse! Scheisse. Schulnoten musse man abschahffen und Zeuknisse auch. Alles Scheisse wo macht nur die Kinders blöde und Angst for die Kinders.“
Frau Wilma Kreutergraben schrieb:
„Hallo. Sex ist eine schöne Sache und viele Menschen sind sogar heute noch so verklemmt und trauen sich nicht, darüber zu reden. Warum ist das eigentlich so? Es geht die Welt nicht davon unter, wenn man frei darüber redet und ebenso nicht, wenn man es treibt. Hahiha, ich finde es schon lustig, wenn manche da immer ein Blatt vor den Mund nehmen, so als würden ihnen alle Zähne rausfallen oder schlagartig der Mund verfaulen, wenn sie über Sex reden. Wie vor 500 Jahren verhalten sich manche da heute noch. Wahrscheinlich wurde es vor 500 Jahren sogar noch viel toller getrieben, nur man hat nie darüber geredet.“
Herr Klas Benteler schrieb:
„Guten Tag. Ich war hier und hab viel, aber nicht alles gelesen. Um alles zu lesen müsste ich sicher 100 Jahre alt werden. Glaub nicht, dass ich das schaffe.“
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